aestheticals.de: Brustverkleinerung

Unser Leistungsspektrum

Brustverkleinerung

Brustverkleinerung

  • Ästhetische Behandlungen
    • Mit Schnitt
      • Brustverkleinerung nach Skoog
      • Reduktionsmammaplastik mit zentralem Stiel
      • Brustreduktion durch Liposuktion
  • Medizinisch
    • In manchen Fällen übernimmt die Krankenkasse die Kosten für diesen Eingriff.

Die große Brust – Last und Qual

Eine Frau mit zu großer Brust leidet gleich mehrfach: Unter körperlichen Beschwerden (Brust-, Nacken-, Rückenschmerzen, tief eingeschnittenen BH-Trägerfurchen, möglicherweise bereits mit sensiblen Störungen in den Armen, Haltungsproblemen, Juckreiz, Rötung unter der Brust), seelischen Qualen (Reduktion auf die Brüste, Angestarrt-werden, Unfähigkeit an sportlichen oder Freizeitaktivitäten teilzunehmen, Hemmungen, sich vor dem Partner zu zeigen) und Alltagshindernissen (Schwierigkeiten bei alltäglichen Tätigkeiten während Arbeit, Freizeit, Hausarbeit, Kleidungssuche u.v.m.). Daher ist die brustverkleinernde Operation als logische Schlussfolgerung der o.g. Qualen zu sehen. Die Zufriedenheit nach brustverkleinernden Eingriffen gehört zu den höchsten im Bereich der Plastischen Chirurgie.

Brustverkleinerung – nachhaltiger Erfolg

Gesundheitliche Probleme, aber auch ästhetische Gründe sind oft Anlass für eine Brustverkleinerung. Bei diesem Eingriff wird die zu große und dadurch die Gesundheit belastende Brust der übrigen Körperform entsprechend Ihrer Wünsche reduziert.  Wir wenden eine OP-Technik an, die zu einem guten und vor allem nachhaltigen Ergebnis führt, weil sie die wichtigsten Gesetze der weiblichen Brust achtet. Hierzu gehören die Durchblutung (arterielle Versorgung), die Empfindlichkeit (Nervenversorgung), hier besonders die Sensibilität der Brustwarze und des Hofes, die Aufhängung und die Formgebung. Daraus resultiert ein sehr schönes Ergebnis, das von Dauer ist, so dass die Patientin auch nach Jahren noch eine schöne Brust behält.

Sensibilität

Bei der von uns angewendeten Technik bleibt das Gefühl an der Brust und besonders an der Brustwarze unverändert. Nur im direkten Umfeld der Nähte können kleine Gefühlsstörungen auftreten.

Stabilität

Die Ursache des „Hängens“ der Brust liegt in der nachlassenden Stabilität der Aufhängung der Brustdrüse an der Brustwand. Diese Fixierung erfolgt natürlicherweise durch Bindegewebsstränge (Cooper-Ligamente), die von der Muskulatur in die Brust ziehen. Die Haut kann die schwere Drüse nicht halten. Will man ein schönes und bleibendes Ergebnis erreichen, ist es nötig, die Drüse nach oben zu bringen und zu fixieren. Bei der von uns angewendeten Technik wird die Drüse (unsichtbar von außen) mittig, oben und seitlich angeheftet, um wieder eine stabile Verbindung mit der Brustwand einzugehen. Hierdurch kann die Drüse nicht erneut absinken. „Nebenbei“ ergibt sich hierdurch auch noch ein schöneres Ergebnis durch ein schönes Dekolleté und die Narben werden zarter, weil die Haut kein Gewicht „tragen“ muss.

Narben

Die von uns meistens angewendete Technik erzeugt die bekannten Narben um die Brustwarze herum, vom Warzenhof senkrecht nach unten bis zur Unterbrustfalte und darin (T-Schnitt, Anker-Schnitt). Da die Drüse oben angeheftet wird, trägt die Haut kein Gewicht und die Narben werden üblicherweise sehr zart und unauffällig.

Durchblutung

Der größte Teil der Durchblutung der Brust kommt aus der Brustwand direkt in die Brust. Dies wird in der von uns verwendeten Technik respektiert und berücksichtigt. Dadurch erreichen wir das höchste Maß an Sicherheit für Ihre Brust, Brustwarze und Brustwarzenhof.

Mammographien

Sollten Sie älter als vierzig Jahre sein, bitten wir eine aktuelle Mammographie vor der Operation mitzubringen.

Wir wollen für Sie in allen Belangen ein nachhaltig gutes und sicheres Ergebnis erreichen. Hierzu gehört auch, dass Sie nach der Operation problemlos die üblichen Mammographien durchführen können.

Bei einer Mammographie wird nach Verkalkungen innerhalb der Brustdrüse gesucht. Jede Narbe kann nach einigen Jahren verkalken. Liegt diese Narbe innerhalb der Drüse, kann die Narbenverkalkung von einer Brustkrebsverkalkung nicht unterschieden werden. Wir entfernen deshalb zur Verkleinerung am Rand der Drüse Gewebe und heften die Drüse dann an die Muskelgleithaut. Da Brustkrebs am häufigsten im oberen, äußeren Viertel (Quadrant) der Brust entsteht, entfernen wir innen diesen Abschnitt der Brustdrüse.

Ästhetischer oder medizinischer Eingriff

Die Brustverkleinerung ist an sich ein medizinischer Eingriff. Vielfach wird jedoch mit der Abgrenzung zwischen den Begriffen „Straffung“ und „Verkleinerung“ sehr großzügig umgegangen.

Die Verkleinerung ist dann gegeben, wenn ein großer Anteil Drüsengewebe und Fett entfernt wird (früher 400g pro Seite, heute je nach Krankenkasse zwischen 600 und 1000g pro Seite). Hierbei stehen die Beschwerden der Patientin und deren Behandlung im Vordergrund. Diese Beschwerden können sein: Brustwirbelsäulen-, Nacken-, Brustschmerzen, eingezogene BH-Trägerfurchen mit Gefühlsstörungen in den Armen und Händen, Intertrigo (Rötung, Juckreiz) unter den Brüsten, Schwierigkeiten bei der Kleidersuche durch ungleiche Konfektionsgrößen (oben>unten), Schamgefühle in der Öffentlichkeit oder im Privatbereich durch Angestarrt-werden. In diesen Fällen ist der Eingriff medizinisch angezeigt (indiziert) und sollte eigentlich von der Krankenversicherung bezahlt werden. Auch wenn dies nicht der Fall sein sollte, ist dieser Eingriff medizinisch indiziert. Da es aber immer wieder Fälle gibt, in denen die Steuerbehörden dies anzweifeln, benötigen wir von Ihnen mindestens ein Attest Ihres Hausarztes oder Gynäkologen, der dies als weiterer Arzt/Ärztin bestätigt.

Eine Straffung ist dann gegeben, wenn die Korrektur der Position und Form der Brust an erster Stelle steht. Die Kundin hat üblicherweise keine körperliche Beschwerdeproblematik. Bei einer Straffung wird das vorhandene Gewebe an seinen früheren Platz zurückgebracht und befestigt. Hierdurch wird die Brust wieder „gefüllt“. Die Haut wird darüber gestrafft. Dieser Eingriff dient der Verschönerung der Brust und ist daher ästhetisch.

Die Zeit nach der Operation

Nach der Operation bleiben Sie zunächst ein Weile unter unserer Beobachtung. Die postoperativ angelegten Verbände geben Ihnen Halt und Sicherheit, darüber hinaus schützen Sie die Wunden und das Operationsgebiet. Diese werden nach ein- bis zwei Tagen entfernt. Üblicherweise gehen Sie am OP-Tag nach Hause.

Sollten Schmerzen im OP-Gebiet auftreten, können Sie Paracetamol als Schmerzmedikation einnehmen. Bei beharrlichen oder zunehmenden Schmerzen rufen Sie uns an.

Noch einmal in der kurzen Übersicht, was man zur Operation mitbringen muss:

  • weite, legere Kleidung, die auch verschmutzen darf
  • Einwilligungserklärung

Merkblatt für Patienten zur Brustvergrößerung

Merkblatt als PDF

Vor der Operation:

  • Morgens können Sie duschen, aber bitte keine Körpercreme oder rückfettende Duschgels benutzen!
  • Tragen Sie weite, legere Kleidung, die auch verschmutzen darf
  • Anästhesieunterlagen (falls OP in Narkose)
  • Fahrer|in / Begleiter|in (Sie dürfen nicht selbst fahren!)

Frühstück:

Bei einer Vollnarkose dürfen Sie sechs Stunden vorher nicht essen, trinken oder rauchen.

Bei einer Operation in örtlicher Betäubung raten wir dringend zu einem leichten Frühstück!

Wenn Ihr OP-Zeitpunkt um 10:00 Uhr oder später liegt, empfehlen wir, ein Lunchpaket mitzubringen.

Merkblatt für Patienten nach Brustoperationen

Sehr verehrter Patient, sehr verehrte Patientin,

Sie haben/werden eine Brustoperation bei uns durchführen lassen. Als einen kleinen Leitfaden für den weiteren postoperativen Verlauf finden Sie nachfolgend eine Stichpunktliste.

Nach der Operation bleiben Sie zunächst eine Weile unter unserer Beobachtung, üblicherweise setzen wir zu diesem Zeitpunkt professionelle Kühlung (Hilotherm) ein.

Verband: Die postoperativ angelegten Verbände (Tape-Verband für sieben Tage) geben Ihnen Halt und Sicherheit, darüber hinaus schützen Sie die Wunden und das Operationsgebiet. Üblicherweise führen wir die Operation ambulant durch. Ihre gesamte Aufenthaltszeit in unserer Praxis beträgt vier bis fünf Stunden.

Körperliche Anstrengung ist in den ersten drei Tagen nach der Operation zu vermeiden. Als körperliche Anstrengung gilt jede Tätigkeit, die Sie zum Schwitzen bringt. Innerhalb der ersten vier Wochen sollten Sie nicht schwer heben oder tragen.

Lymphdrainage: Bei allen oberflächlichen Eingriffen kommt es zu einer Schwellung im Weichgewebe und dadurch zu Lymphabflußstörungen. Daher empfehlen wir die Durchführung von Lymphdrainagen zur rascheren Abschwellung des OP-Gebietes.

Autofahren: 24h nach dem Ende des Eingriffs, wenn Sie sich dazu körperlich imstande fühlen.

BH: Sie dürfen einen weichen (Soft-)BH nach dem Ende der dritten Woche tragen. Bügel-BHs bitte erst nach sechs Woche!

Duschen: Am OP-Tag sollten Sie sich noch schonen, aber am Tag danach dürfen Sie mit allen Pflastern und Tapes duschen. Diese nehmen nur bedingt Wasser auf. Denken Sie aber wegen der Schwellung daran, so kalt wie möglich und so kurz  wie möglich zu duschen. Keine langanhaltenden heißen Duschen – diese vermehren die Schwellung!

Fädenentfernung: Nach ca. 14 (21) Tagen können die eingebrachten Fäden bei Nichtrauchern entfernt werden, Rauchern

Antibiotikum: Cefuroxim 250: 1 ? 0 ? 1 Tbl. (ca. alle 12 Stunden) nach dem Essen; solange Sie dieses Medikament einnehmen, sollten Sie keinen Alkohol trinken.

Schmerzmittel: Paracetamol 500 bis zu 4*2 Tbl. pro Tag (bitte immer zwei Tabletten nehmen, wenn Sie mehr als 40kg wiegen)

Schwellung: 90% der Schwellung gehen in den ersten drei Monaten zurück, der Rest braucht ein Jahr!

Schwellung reduzieren: Traumeel Tbl. 3*2, Bromelain Tbl. 3*1, kühle Umschläge (mind. 15 Grad oder wärmer, keine Gelkissen aus Kühlschrank oder Tiefkühl) KEINESFALLS MIT EIS KÜHLEN!

Sport: Vorsichtig beginnen nach drei Wochen

Sonne, Solarium, Sauna: Ab 4 Wochen nach Operation

Schmerzen: Sollten Schmerzen im OP-Gebiet auftreten, können Sie Paracetamol als Schmerzmedikation einnehmen. Bei beharrlichen oder zunehmenden Schmerzen rufen Sie uns an.

Geräusche: Während der Operation dringt Luft in die Implantathöhle ein. Diese kann in der ersten Woche nach der Operation Geräusche (Knistern, Knarzen, Gluckern) verursachen. Lassen Sie sich nicht beunruhigen, das ist normal und geht von allein weg.

Brustwarzen: Bei vielen Patientinnen bleiben die Warzen für einen längeren Zeitraum aufgerichtet. Dies legt sich nach einigen Wochen. In dieser Zeit können die Warzen überempfindlich sein.

BH-Kauf: Sie sollten bedenken, dass die Schwellung der Brüste einige Wochen anhält. Gedulden Sie sich daher eine Weile, bevor Sie zu viele sündhaft teure Dessous einkaufen gehen!

Sie erhalten regelmäßig Kontrolltermine nach Ihrem Eingriff. Sollte zwischen diesen Termin etwas Beunruhigendes geschehen, rufen Sie uns bitte an! In vielen Fällen können wir Ihnen telefonisch weiterhelfen, ansonsten bestellen wir Sie kurzfristig ein.

Telefon: 0 23 23 – 98 727 27 (24h / 7 Tage)

Sie haben Fragen oder Anregungen?

Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 02323-98 727 27

Montags - Donnerstags: 09:00 - 18:00 Uhr
Freitags: 09:00 - 13:00 Uhr